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Aufgabe des Kinder- und Jugendhospizdienstes PDF Drucken

Für Eltern und Geschwister bedeutet die Diagnose "unheilbare Erkrankung", dass es keine Therapie, keine Heilung gibt. Das verursacht Chaos und Konfusion, Hilflosigkeit, Wut, Verzweiflung. Und dennoch bringen Angehörige die Kraft auf, ihr sterbendes Kind zu begleiten. Sie brauchen unendliche Energie, um den Alltag, die nötige medizinische und pflegerische Versorgung sowie die Betreuung von Geschwistern zu organisieren. Gleichzeitig müssen sie die Beziehung als Ehepartner pflegen und sich vor allem dem Sterben und Tod ihres Kindes stellen. Nach dem Tod eines Kindes braucht man Jahre, um zu verarbeiten. Oft sind die Angehörigen schon während der Krankheit ihres Kindes alleine, weil sich Menschen der Umgebung, auch nahe Verwandte und Freunde zurückziehen, gerade dann, wenn sie dringend gebraucht würden. Die Hilflosigkeit angesichts des Todes, insbesondere des Sterbens eines Kindes, lähmt viele Menschen.

Unsere Aufgabe ist es, diese Hilflosigkeit abzubauen, das Umfeld der Kinder und Familien zu stärken, das sterbende Kind zu begleiten, die Angehörigen zu entlasten und zu unterstützen. Damit alle gemeinsam die schwierige Situation meistern können und irgendwann auch einmal gut weiterleben können. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentraum bietet seine Unterstützung zu Hause an und trägt dazu bei, dass Kinder ihre letzte Lebenszeit im vertrauten Umfeld verbringen können.